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Vertrauenskrise und Medienumbruch - Kulturelle Folgen der Digitalisierung

Unsere Gesellschaft befindet sich auf vielfältige Weise im Wandel. Ein großer Treiber der Veränderung ist die Digitalisierung und die mit ihr verbundenen Herausforderungen und Chancen. Da Gesellschaft sich über Kommunikation ordnet, bedeutet der Übergang von Massenmedien zu digitalen Medien und Netzwerken einen Umbruch, der in seiner Bedeutung nicht überschätzt werden kann. Es geht um weit mehr als neue Geschäftsmodelle und Arbeitsformen. Wenn die Möglichkeiten einer neuen Technologie auf die Ansprüche und Organisationsmuster einer alten treffen, führt das zu Umwälzung und Überforderung - und zwar so lange, bis neue Muster erfunden und akzeptiert wurden. Die Vertrauenskrise bestehender Institutionen lässt sich also auch darauf zurück führen, dass diese ihre neue Rolle erst finden müssen. Hierfür sind sie genötigt, ihre Funktion und Notwendigkeit neu zu definieren und auszuhandeln. Welche Veränderungen können wir schon beobachten, und welche lassen sich bereits vermuten? Wie können wir als Individuen und als Gesellschaft mit den Anforderungen solcher Umwälzungsprozesse sinnvoll umgehen?
(Der Vortrag kann im Falle von Corona-Beschränkungen auch online stattfinden.)
Mike Karst hat Politik, Philosophie und Ökonomik studiert und ist Gastdozent an der Uni Witten/Herdecke. Sein Thema sind die (kulturellen) Folgen der Digitalisierung. Er verfasst Beiträge und hält Vorträge zu Datenschutz, Digitale Öffentlichkeit und Demokratie.

Status: Plätze frei (33 Plätze noch frei)

Kursnr.: P112

Beginn: Mi., 18.11.2020 , 19:00 - 20:30 Uhr

Dauer: 1 Abend

Kursort: Theatersaal

Gebühr: 5,00 € / 5,00 € / 5,00 €


Datum
18.11.2020
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Frankentalstr. 3, Theatersaal




Volkshochschule Stolberg

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